Queeres Familienmodell in Südstaaten-Kleinstadt
Ein wenig erinnert der Beginn von "Das haben wir nicht gwollt" von Calla Henkel an die Serie "Big little lies" - ein Polizist sinniert über einen Vermisstenfall, in der Folge wird die Geschichte aus den Perspektiven der verschiedenen Protagonisten aufgerollt. Ein kleines Kind ist spurlos verschwunden, und wenn sich der Blick der Polizei auf die Eltern richtet - nächste Angehörige sind bekanntlich stets verdächtig - haben sie gleich vier zur Auswahl. Denn Valentine und Linh sowie ihr Bandkollege Raul und dessen Partner Banner leben in einer Kleinstadt in den Südstaaten ein queeres Familienmodell, während sie gleichzeitig ein marodes Hotel, das Val von ihrem Vater geerbt hat, in ein Boutiquehotel ummodeln. Die Eröffnungsfeier, die ein rauschender Erfolg werden sollte, endet mit Katerstimmung, als Linh feststellt, dass die kleine August nicht mehr in ihrem Bettchen liegt. Haus und Familie, das ist eigentlich nichts, was Val, die Sängerin mit Hang zu Exzess und Selbstz...