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Fluch der bösen Tat - "das Haus der Verlassenen"

Vor ein paar Jahren machte der preisgekrönte Film “Philomena” das Schicksal lediger junger Mütter im Irland der 50-er und 60-er Jahre zum Thema, die in kirchlichen Heimen bis zur Entbindung aufgenomen wurden und ihre Kinder zur Adoption freigeben mussten. Um die berüchtigten Mütter-Kind-Heime geht es auch in Emily Gunnis´s Buch “Das Haus der Verlassenen”, in dem die englische Autorin zugleich die Brücke von ungewollt Schwangeren in den späten 50-er Jahren zu alleinerziehenden Müttern in der Gegenwart schlägt und sich mit der Frage der Suche nach eigenen Wurzeln von adoptierten Kindern auseinander setzt. Die junge Journalistin Sam, die seit der Geburt ihrer Tochter bei ihrem Chef zu kämpfen hat, um noch anspruchsvolle Geschichten schreiben zu können, stößt in der Wohnnung ihrer Großeltern einem alten Schreibtisch auf den Brief einer verzweifelten jungen Frau an ihren Freund. Die junge Ivy ist ungewollt schwanger, ihr Freund ein vielversprechender Fußballspieler. Sie bittet ihn,...